Am 20.09.2020 erfolgte am Tullnerfeld - Bahnhof der Startschuss für eine gelungene zweitägige IPA Reise der Verbindungsstelle Korneuburg-Hollabrunn nach Regensburg.

Dass diese Reise ein so derartiger Erfolg wurde, lag nicht allein nur am traumhaften Wetter und daran, dass Regensburg mit seinem Dom und mit seiner berühmten Steinernen Brücke eine UNESCO Weltkulturerbstadt ist.

Ein besonderer Dank gilt allen Regensburger IPA Funktionären, welche die Vbst. KO-HL von der Planung bis zur Ausführung tatkräftig unterstützt haben. Auch die herzliche Aufnahme und die Gastfreundschaft der Regensburger hat bei den Weinviertlern einen großen Eindruck hinterlassen.

Dies zeigt erneut die mannigfaltigen Möglichkeiten der IPA auf, wenn es darum geht durch Freundschaft zu dienen.

Bis zum letzten Tag war es eine Zitterpartie, ob aufgrund der vorherrschenden Coronapandemie die Reise überhaupt stattfinden könne. Die Organisation erwies sich als äußerst schwierig. Gerade in den letzten Tagen vor der Reise kam es vermehrt zu Absagen. So mussten auch vier Wiener infolge von drastischen Reiseeinschränkungen durch die Bundesrepublik Deutschland ihre Teilnahme absagen.

Corona sorgte nicht nur für erschwerte Bedingungen bei der Organisation, auch musste das Programm völlig umgeändert werden, da der IPA die Besichtigung einer in der Nähe von Regensburg liegenden Automobilfabrik untersagt wurde.

Erstmals reiste die Verbindungsstelle Korneuburg - Hollabrunn mit der Bahn. Es ging auch darum den den IPA Mitgliedern den deutschen Hochgeschwindigkeitszug ICE näherzubringen. Vom Tullnerfeldbahnhof erfolgte vorerst die Fahrt mit dem Railjet. In St. Pölten stiegen die Reisenden in den ICE um.  Die Strecke St. Pölten Regensburg wurde in kurzweiligen 2 Stunden und 45 Minuten zurückgelegt.

Nach dem Zimmerbezug im Hotel fand sich die Gruppe im Biergarten des Kneitinger Kellers ein um dort das Mittagessen einzunehmen, aber auch um die Bayrische und die Regensburger Biergartenkultur hautnah zu erleben.

Als besonders erwähnenswert ist die Gastfreundschaft und die Hilfsbereitschaft der Regensburger IPA Verbindungsstelle. So gab es im Vorfeld einen intensiven Schriftverkehr mit dem Regensburger IPA Verbindungsstellenleiter Franz Schmalzl. Franz Schmalzl half der Verbindungsstelle maßgeblich bei den Planungen für diesen Ausflug.

Julia Karl die Verbindungsstellensekretärin der IPA Regensburg begrüßte nicht nur die österreichischen IPA Gäste im Kneitinger Keller, sondern nahm sich auch den den ganzen Tag für die Niederösterreicher Zeit. Nach der Stärkung mit köstlichen Oberpfälzer Spezialitäten trafen sich die IPA Reisenden um 16:15 Uhr mit dem Regensburger IPA Mitglied Wolfgang Ederer in der Regensburger Innenstadt. Auch der Regensburger IPA Schatzmeister Christian Reitmeier schloss sich der österreichischen IPA Gruppe an.

Wolfgang Ederer ein pensionierter Kriminalbeamter, führte die Weinviertler 2 Stunden durch das Regensburger Zentrum. Die Führung erwies sich als äußerst kurzweilig und hoch interessant, da Wolfgang nicht nur Regensburger, sondern auch ausgebildeter Stadtführer ist.

Dass diese Stadtführung so fesselnd war, das lag besonders an der Wolfgangs charismatischer Persönlichkeit und an seiner positiven Energie, aber auch an seinem komplexen Wissen über die bewegte Geschichte seiner Heimatstadt.

Regensburg war ursprünglich eine militärische Siedlung. Nach dem die Römer weiterzogen, verblieben nur noch wenige Römer zurück, später siedelten sich Germanen und Slawen im Raum Regensburg an.

Im Mittelalter gab es kaum Donaubrücken. Regensburg erbaute im 12 Jahrhundert eine Brücke aus Stein, diese verhalf Regensburg zu unermesslichem Reichtum. Aus dieser Zeit stammen eine Vielzahl der historischen Gebäude.
Der dreißigjährige Krieg und die Ausbreitung der Türken innerhalb Europas brachten vielerorts den Handel zum liegen, dies leite auch den Ende des Regensburger Wohlstandes ein. Aus der heutigen Sicht bedeutete der wirschaftliche Niedergang Regensburgs auch jenen Vorteil, sodass die gesamte Bausubstanz nicht verändert wurde und alt blieb.

Besonders erwähnenswert ist die 750 Jahre dauernde Selbststängigkeit Regensburg als freie Reichshauptstadt. Die stolzen Regensburger komplimentieten die Bayrischen Herzöge vom Geschlecht der Wittelbacher die Bayrischen Herzöge aus ihrer Stadt, sodass sich diese in Landshut niederließen.

Wer über die Regensburger Brücke passieren, oder in die Stadt wollte wurde kräftig zur Kasse gebeten.

Am Eingang der Stadt symbolisiert auch noch heute das Bild von David und Goliath, das kleine Regensburg, dass das übermächtige Bayern in die Knie zwingt. Im 19. Jahrhundert war die Regensburger Altstadt Kriegsschauplatz. Franzosen und der verbündete Bayern kämpften in Regensburg heftig gegen die Österreicher, sodass ganze Stadtteile unter Beschuss genommen wurden und in Schutt und Asche gelegt wurden.

In den letzten Jahren und Monaten des 2. Weltkriegs wurde der wesentliche Teil der größeren deutschen Städte durch Bombenangriffe völlig zerstört. Hier hatte die Stadt Regensburg immenses Glück, sodass die wertvolle historische Bausubstanz den Krieg nahezu unbeschadet überstand.

Am Abend lernten die Weinviertler das Bierlokal Spitalgarten kennen. Hier tauschten sich die bayrischen IPA Funktionäre mit den Österreichern aus und genossen für einige Stunden eine positive und eine gemütliche Stimmung.

Nach dem Frühstück ging es am 21.09. mit dem öffentlichen Bus nach Donaustauf. Zuerst erfolgte eine Wanderung auf eine Anhöhe auf der eine Ruine mit herrlichem Ausblick auf die Donau lag. Von der Ruine marschierten die IPA Reisenden weiter zur Kultstätte Walhalla. Walhalla ein Tempel mit wuchtigen Säulen thront oberhalb der Donau.

Um 13:00 Uhr gab bei herrlichstem Wetter Mittagessen im Donaustaufer Historischen Armenspital.

Nach der Rückkehr nach Regensburg, gab es noch Freizeit für die IPA Mitglieder. Dies bat Möglichkeit ein paar aussagekräftige Fotoaufnahmen, die Altstadt nochmals auf sich einwirken zu lassen, oder noch einen Biergarten aufzusuchen.

Um 17:26 Uhr erfolgte die Rückfahrt vom Regensburger Hauptbahnhof.

Seitens der IPA Vbst. KO-HL ist ein Wiedersehen mit den sypmpathischen Regensburgern in der näheren Zukunft geplant.

Reise nach Regensburg

Reise nach Regensburg

 

Bildbeschreibung (von Links nach Rechts):

- Schatzmeister IPA Regensburg Christian Reitmeier
- Stadtführer IPA Reg. Wolfgang Ederer
- VBL KO-HL Wolfgang Bauer
- VBL Sekretärin IPA Regensbg. Julia Karl

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Autor: Wolfgang Bauer (Verbindungsstellenleiter Korneuburg-Hollabrunn)

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