Ein außergewöhnliches Abenteuer unternahmen Werner Payerhofer aus der Steiermark und Franz Schiemer aus Salzburg ab Mitte Mai 2025:
Zwei Monate lang bereisten wir mit meinem 65 Jahre alten Porsche 356 B Cabrio das faszinierende Königreich Marokko. Auf rund 7.000 Kilometern entdeckten wir die Schönheit und Vielfalt des Landes – von den sieben Königsstädten über die vier höchsten Pässe des Atlasgebirges bis hin zur beeindruckenden Wüste Erg Chebbi.
Weitere Höhepunkte unserer Reise waren die spektakuläre Todra-Schlucht, das malerische Dades-Tal, die imposanten Wasserfälle von Ouzoud und Qurika sowie die einzigartigen Felsbögen am Strand von Legzira nahe der Grenze zur Westsahara. Entlang der atemberaubenden Küstenstraße ging es schließlich zurück Richtung Tanger Med, unserem Fährhafen nach Europa.
Doch etwa 300 Kilometer vor dem Ziel trat ein Problem auf: Eine verrutschte Ventildeckeldichtung führte zu erheblichem Ölverlust. Weder in Tanger noch später in Genua konnten VW- oder Porsche-Werkstätten Hilfe leisten – letztere führten generell keine Arbeiten an Oldtimern durch.
In dieser prekären Lage wandte ich mich an den Präsidenten der IPA Genua, Vicenzo Falcone, der umgehend reagierte. Er vermittelte den Kontakt zu Francesco Gismondi, dem regionalen Präsidenten eines Oldtimer-Clubs, der bereits informiert war und sofort Hilfe organisierte: In Busalla, rund 30 Kilometer entfernt, wartete bereits der erfahrene Oldtimer-Spezialist Enrico Cresta auf uns. Innerhalb kürzester Zeit behob er den Defekt mit großer Sorgfalt und Fachkenntnis und führte nebenbei noch einige Wartungsarbeiten durch.
Dank dieser schnellen und unbürokratischen Unterstützung konnten wir unsere Reise sicher fortsetzen und glücklich in die Heimat zurückkehren.
Ein herzliches Dankeschön an Vicenzo Falcone, Francesco Gismondi und Enrico Cresta für ihre großartige Hilfe! Es ist immer wieder beeindruckend, wie stark die Hilfsbereitschaft innerhalb der IPA-Gemeinschaft ist – auf die man sich auch in schwierigen Momenten verlassen kann.
Werner Payerhofer
